Trojan House – Melbourne
Mittwoch, April 29th, 2009
Von der Straße aus betrachtet wirkt das Haus unauffällig. Zur Rückseite jedoch entwickelt es sich auf überraschende Weise. Das Obergeschoss, in dem drei Kinderzimmer untergebracht sind, schiebt sich weit hinaus und macht das Trojan House zu einem spannenden Baukörper. Die einheitliche Holzfassade verbindet die zwei geometrischen Formen zu einer Einheit.
Die Gradlinigkeit und Weite setzt sich auch im Innenraum fort. Die Architekten Jackson Clements Burrows (siehe auch das Cape Schank House) haben zudem auf bauliche Weise einen positiven Einfluss auf die Innenraumtemperatur und Raumbehaglichkeit erzielt. So wird unter anderem thermischer Kamineffekt zur Kühlung sowie die Möglichkeit der Querlüftung genutzt. Die Fassade bietet im Sommer Sonnenschutz und im Winter einen Wärmepuffer.



