Slinkachu, Foto- und Streetart-Künstler der besonderen Art, ist nach Banksy der neue Stern am Londoner Galeristenhimmel. Er schafft einen faszinierenden Mikrokosmos im Makrokosmos Stadt. Herrlich detailgetreue inszenierte Alltagssituationen werden in reale Umgebung gesetzt. Die Miniaturszenerie ist für sich betrachtet wie eine Momentaufnahme der Wirklichkeit mit teilweise sozialkritischem Aspekt und sie steht noch dazu in Bezug zur jeweiligen großen Stadtkulisse.
Banksy gehöhrt wahrscheilich momentan zu den populärsten Graffitikünstlern. Viele Promis, darunter Branjolina, Jude Low und Prinz Harry, reißen sich um seine sozialkritischen Kunstwerke und bezahlen Rekordsummen dafür. Kein Wunder also, dass Banksys berühmte Ratten-Graffitis auch mal kurzerhand aus der Wand geklopft und gestohlen werden.
Bekannt ist nur, dass Banksy aus Bristol, England, kommt und 1974 geboren ist.
Seine Aktionen, heimlich eigene Bilder in Museen wie Tate Modern, MOMA oder Louvre zu hängen, machten eine breite Öffentlichkeit auf ihn aufmerksam. Aber nicht zuletzt sind es seine großartigen Motive an öffentlichen Orten, die durch Zynismus gepaart mit einer beeindruckenden Handwerkskunst ihn zurecht zu einem hochgeschätzen Künstler werden ließen. Seine Werke äußern gesellschaftliche und politische Kritk, die ankommt, aber nicht ohne auf den Betrachter auch eine gewisse Faszination für den Einfallsreichtum und diese bildstarke Ausdrucksform zu hinterlassen. Wie zum Beispiel die Mauerbilder am Gazastreifen in Palästina oder die knutschenden Bobbies in London.