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Posts Tagged ‘Architektur’

SANAA | Rolex Learning Center, Lausanne

Mittwoch, März 10th, 2010

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Am 22. Februar 2010 eröffnete das Rolex Learning Center entworfen von dem renommierten japanischen Architekturbüro SANAA für die ETH Lausanne. Der eingeschossige Bau aus Beton und Glas beherbergt Bibliotheken, 860 studentische Arbeitsplätze sowie Restaurants und Cafés. 14 oval geformte Innenhöfe unterschiedlicher Größe dienen der natürlichen Belichtung der innenliegenden Räumlichkeiten. Die unterschiedlichen Funktionszonen auf insgesamt 20.000 qm gehen fließend in Auf- und Abbewegungen ineinander über und zeichnen sich durch Offenheit und Leichtigkeit aus. Gestalterisches Ziel war, die Kommunikation von Studenten und sonstigen Besucher zu fördern. Konstruktiv besteht das Gebäude aus zwei Betonschalen und elf Unterspannbögen, die sich bis zu 90 m erstrecken. Der Bau kostete rund 110 Millionen Franken. Die ETH wurde bei der Finanzierung von privaten Geldgebern unterstützt. Der Hauptsponsor ist unschwer zu erraten.

[via art]

[via designboom]

Fotos: oxmox (flickr)

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Architizer | Social Media Plattform für Architekten

Donnerstag, März 4th, 2010

architizer Architizer | Social Media Plattform für Architekten Photo

Web2.0 at its best…Architizer bietet die Möglichkeit Projekte vorzustellen mit Googlemapübersicht, Personenprofile oder auch Firmenprofile anzulegen. Ausserdem gibt es jeweils eine Übersicht mit Stellenangeboten und Wettbewerbsausschreibungen sowie natürlich ein Blog. Tagclouds und Most Viewed Teaser erleichtern das Stöbern und lassen Trends ablesen . Die Seite befindet sich noch in der beta-Phase. Bereits jetzt kann Architizer aber viele namhafte Sponsoren aufweisen. Insgesamt ist die Seite noch etwas US-lastig, wird aber zunehmen internationaler.

Der Glamour des Abstellraums

Mittwoch, Februar 10th, 2010

arte garagen Der Glamour des Abstellraums Photo

Ich habe mal wieder einen arte-Tipp für Euch: Die dreiteilige Sendereihe ” Der Glamour des Abstellraums”. Sie beschäftigt sich mit Architektur rund ums Auto – vom Parkhaus bis zum Museum.

Der erste Teil zeigt aussergewöhnlich gestaltete Tiefgaragen in z.B. Lyon, Den Haag oder München. Sehr spannend, weil ich schon länger gerne wissen wollte, wie diese neue vollautomatische Tiefregal-Parkgarage in der Donnersbergerstr (München) funktioniert, an der ich öfter vorbeikomme.

Wen es auch interessiert, die TV-Wiederholungen gibts am:
13.02.2010 um 07:30
17.02.2010 um 16:15

Oder die nächsten sieben Tage die Doku online auf arte+7 ansehen.

GRAFT-Architekten hautnah

Sonntag, Oktober 18th, 2009

Im Rahmen der Sendereihe “Künstler hautnah” auf ARTE kam heute ein Bericht über GRAFT, deren aussergewöhnliche Zahnarztpraxis ich vor kurzem erst vorgestellt habe. Weitere Projekte des jungen, international erfolgreichen Trios sind z.b. die Wohnungsgestaltung von Brad Pitt und das Hotel Q in Berlin.  Die Doku gibt einen schönen Einblick in ihre Architektur- und Raumauffassung und in die Entstehung ihrer Entwürfe, die sich ja besonders durch dynamische, fließende und skulpturale Formen auszeichnen.

Auf Arte +7 kann man noch eine Woche die Sendung online als Video sehen.

TV-Wiederholung:
Mittwoch 21. Oktober 2009 um 04.20 Uhr, Donnerstag 22. Oktober um 07.00 Uhr und Sonntag 25. Oktober um 07.00 Uhr

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Hotel Q in Berlin

Fotos: GRAFT Inc. (flickr)

10 Hills Place – London

Samstag, September 19th, 2009

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Amanda Levete Architects haben sich bei dem gerade fertiggestellten Projekt 10 Hills Place in London die Schiffsoberflächentechnologie zu Nutze gemacht. Dabei entstand für das neue Bürogebäude Nähe der Oxford Street eine sehr skulpturale Fassade. Inspiriert von den Kunstwerken Lucio Fontanas wölbt sich die Aluminium Fassade wie angeschlitzt nach außen. Mit großen Glasflächen öffnet sich das Gebäude gen Himmel. Ziel war es ein Maximum an Tageslicht in die Büroräume zu lenken. Um die Instandhaltungskosten gering zu halten, wurde selbstreinigendes Glas verwendet.

Die Fassade für sich betrachtet, gefällt mir aus rein gestalterischen Aspekten gut: die Reflexionen, die Form der Öffnungen, wie sie sich aus der geschlossenen Fläche wie Wellen herausformen. Ob die Fassade sich jetzt allerdings so passend in das Strassenbild integriert, sei dahingestellt. Was ich mir jetzt allerdings schwer vorstellen kann, ist die Behaglichkeit in den Büroräumen. Insgesamt wirkt die Fassade doch sehr geschlossen. Entweder ist es dunkel oder man ist vom Zenitlicht geblendet. Schade auch, dass man von innen nur zum Himmel blicken und nicht das Strassenleben beobachten kann. Aber wie so oft, muss man halt Kompromisse eingehen, wenn man was Außergewöhnliches machen will.

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[via archispass]

Fotos: mark.hogan (flickr)