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Mittwoch, März 3rd, 2010Welch klasse Video…superkreative Kettenreaktion. Besser als jeder Dominoday oder die Huhn-legt-Ei-roll-putz-knack-Spiegelei-Maschine aus der Sendung mit der Maus.
Welch klasse Video…superkreative Kettenreaktion. Besser als jeder Dominoday oder die Huhn-legt-Ei-roll-putz-knack-Spiegelei-Maschine aus der Sendung mit der Maus.

… man muss sich nur neben einen nassen Fleck stellen. Simpel und doch so schön diese Illusion. (Um meine kleine Reihe der optischen Täuschungen fortzusetzen)
HELMET ist die neue Galerie für zeitgenössische Kunst im Herzen des Münchner Glockenbachviertels.
Nach erfolgreicher Ausstellung des französischen Künstlers MAMBO präsentiert die Galerie ab 11. Februar die Züricher Künstlerin Hanne Bee.
Hanne Bee, geboren 1925 in Hamburg und seit 1948 wohnhaft in Zürich, wurde als Zeichnerin bekannt. Mit schnellem und reduziertem Strich erzählt sie ihre Geschichten. Es lohnt sich, aufmerksam hinzusehen.
80-jährig begann Hanne Bee urplötzlich auf großformatigen Leinwänden zu malen.
Ein wiederkehrendes und dominantes Sujet in den Bildern von Hanne Bee sind sinnliche, üppige Frauenfiguren und auch Vögel und Katzen spielen eine symbolisch wiederkehrende Rolle.
Mit einer Vernissage, zu der auch die Künstlerin erwartet wird, eröffnet HELMET am 11. Februar um 19 Uhr die Ausstellung. Die Werke werden dort bis 28. März zu sehen sein.
Projection on Buildings from NuFormer Digital Media on VimeNu
NuFormer Digital Media erzeugt verblüffende dreidimensionale Effekte auf Gebäuden. Dafür wird zunächst ein virtuelles Modell des Gebäudes erstellt und die Projektion exakt für alle Oberflächen, Vorsprünge und Tiefen berechnet. Über mehrer Projektoren werden dann die Bewegtbilder mit der erstaunlichen räumlichen Täuschung an die Hauswand geworfen. Die Gebäude werden somit Teil des Gesamtkunstwerks. Allerdings muss der Betrachter einen bestimmten Blickwinkel einnehmen, um die Show richtig dargestellt zu sehen.
[via nextwall]
Auch sehr cool das Projekt Eureka Carpark in Melbourne von Axel Peemöller für Emery Studio. Die Buchstaben sind nur aus bestimmten Positionen unverzehrt lesbar. Erstaunlich und irritierend zugleich, wie dieses ausgeklügelte Design unsere räumliche Wahrnehmung täuscht.


Axel Peemöller hat auch ne klasse Website, grafisch ein absolutes Highlight.
Bei dem unkonventionellen Design einer Berliner Zahnarztpraxis von GRAFT, wurde das Bild eines Tänzers auf Decke, Boden und Theke projiziert.


Fotos: GRAFT Inc. (flickr)

Die Pasinger Fabrik in München zeigt noch bis zum 20. Oktober 2009 die Wanderausstellung „Bilder, die lügen”. Dank Photoshop & Co. sind heute die Möglichkeiten, Bilder zu bearbeiten und zu manipulieren so gut wie nie zu vor. Aber auch mit Schere und Retuschepinsel wurden schon Bilder umgestaltet. Vor allem zur Propaganda in totalitären Systemen werden diese Methoden genutzt, um unliebig gewordene Personen aus offiziellem Bildmaterial und so aus der gesellschaftlichen Erinnerung zu entfernen. Die Ausstellung lässt den Besucher eintauchen in ein „Lügen-ABC” von „A wie Aktuelles” über „K wie Kalter Krieg” bis „Z wie Zukunft”. Die Macht der Bilder und wie sehr wir uns von den vermeintlichen „optischen Wahrheiten” beeinflussen lassen, wird erschreckend deutlich. Sehr aufschlussreich und sehenswert!
Täglich außer Montag geöffnet von 14:00 bis 20:00 Uhr. Eintritt frei!