Bloomframe® – Fenster wird Balkon
Montag, Oktober 12th, 2009Bloomframe®, der Balkon auf Knopfdruck, der bereits mit zahlreichen Design- und Innovationsawards ausgezeichnet wurde, geht jetzt in die Produktion.
Bloomframe®, der Balkon auf Knopfdruck, der bereits mit zahlreichen Design- und Innovationsawards ausgezeichnet wurde, geht jetzt in die Produktion.

Die ETH Zürich und der Schweizer Alpen-Club SAC eröffneten am 25. September 2009 nach mehrjähriger Planungs- und Bauzeit ihr gemeinsames Projekt die Neue Monte Rosa-Hütte in einer Höhe von 2883m oberhalb von Zermatt mit Blick auf das Matterhorn.
Der komplexe Holzbau mit Aluminiumhülle ist zu 90% energieautark, dabei wird unter anderem Photovoltaik genutzt sowie Sonnenkollektoren zur Warmwasser- und Zulufterwärmung, ausserdem ist die Hütte mit Schmelzwassergewinnung und Abwasseraufbereitung ausgestattet. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 4,3 Mio Euro. ETH und SAC wurden dabei durch zahlreiche Sponsoren unterstützt.
Der silbern schimmernde “Bergkristall” mit seinen 120 Gästeplätzen wir ab Frühjahr 2010 den Betrieb aufnehmen und dann aber auch weiterhin für die ETH Zürich als Forschungsprojekt dienen. Man kann gespannt sein, ob das Projekt die hohen Erwartungen in Bezug auf Nachhaltigkeit erfüllen wird.
Bildrechte: ETH-Studio Monte Rosa/Tonatiuh Ambrosetti



Amanda Levete Architects haben sich bei dem gerade fertiggestellten Projekt 10 Hills Place in London die Schiffsoberflächentechnologie zu Nutze gemacht. Dabei entstand für das neue Bürogebäude Nähe der Oxford Street eine sehr skulpturale Fassade. Inspiriert von den Kunstwerken Lucio Fontanas wölbt sich die Aluminium Fassade wie angeschlitzt nach außen. Mit großen Glasflächen öffnet sich das Gebäude gen Himmel. Ziel war es ein Maximum an Tageslicht in die Büroräume zu lenken. Um die Instandhaltungskosten gering zu halten, wurde selbstreinigendes Glas verwendet.
Die Fassade für sich betrachtet, gefällt mir aus rein gestalterischen Aspekten gut: die Reflexionen, die Form der Öffnungen, wie sie sich aus der geschlossenen Fläche wie Wellen herausformen. Ob die Fassade sich jetzt allerdings so passend in das Strassenbild integriert, sei dahingestellt. Was ich mir jetzt allerdings schwer vorstellen kann, ist die Behaglichkeit in den Büroräumen. Insgesamt wirkt die Fassade doch sehr geschlossen. Entweder ist es dunkel oder man ist vom Zenitlicht geblendet. Schade auch, dass man von innen nur zum Himmel blicken und nicht das Strassenleben beobachten kann. Aber wie so oft, muss man halt Kompromisse eingehen, wenn man was Außergewöhnliches machen will.


[via archispass]
Fotos: mark.hogan (flickr)
Vom 24. September 2009 bis 10. Januar 2010 findet in Rotterdam die 4. Internationale Architektur Biennale – Open City – statt…und du kannst dabei sein!
Alle sind aufgerufent bei dem interaktiven Projekt Guide to Open Places mitzumachen und diesen Ausstellungsbeitrag mitzugestalten.
Und so funktionierts:
Gesucht werden “offene Orte”, also zum Beispiel Freiräume, Gebäude oder städtebauliche Ensembles, die frei zugänglich und Teil unseres Alltagslebens sind. Diese können hier auf einer Google-Map mit Bild und kurzem Beschreibungstext gepostet werden. Ab dem 24.09 werden dann alle Beiträge als Ausdruck auf der Biennale ausgestellt – Find it at the Biennale. Und für alle, die nicht nach Rotterdam fahren können, wird eine Webcam eingerichtet.
-> zum Projekt Open Places
Dies ist die Idee, die hinter diesem Projekt steckt (offizielle Beschreibung):
“Offene Orte sind für uns ein wichtiger Bestandteil der Open City: einer Stadt des Austausch und der Koexistenz. Sie geben Impulse und setzen Zeichen. Auch in regulierten, geschlossenen Gesellschaften bieten sie Nischen der Offenheit, Freiheit und Selbstbestimmung. Durch die Sammlung dieser Orte möchten wir ihre Wichtigkeit zeigen, zum Nachdenken anregen und natürlich auch zur eigenen Interaktion.”

Lindall A&D haben mit Villa M2 in Malmö, Schweden, ein sehr schönes, minimalistisches Wohnobjekt geschaffen. Mit großen Fensterflächen öffnet sich das Haus zur Seeseite, zur Strassenseite verhält es sich sehr geschlossen. Hier befindet sich auch die Eingangssituation, die durch die Form des Baukörpers und der markanten Drehtür sehr gelungen formuliert ist. Toll auch wie die Fensterfront des Wohnraumes sich komplett zur Terrasse und zum Pool öffnen läßt. Die Möblierung der Wohnräume ist passend reduziert gehalten, könnte allerdings fast etwas mehr Lebendigkeit vertragen.
