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Neues Akropolis Museum eröffnet

robw Neues Akropolis Museum eröffnet Photo
Foto: flickr, robw

Am Samstag, 20.06.2009, wurde das neue Akropolis Museum in Athen, nach Jahren verschiedenster Schwierigkeiten, feierlich eröffnet.
Der Entwurf stammt vom schweizer Architekten Bernard Tschumi, der als Gewinner des letzten von vier Wettbewerben hervorging. Das neue Gebäude erscheint modern mit viel Glas und klaren Strukturen, greift aber dennoch in manchen Punkten den Bezug zum Panthenon auf. Städtebaulich steht es der bestehenden Bebauung sicherlich dominant gegenüber.
Das Museum stellt archaische und antike Statuen und Friesteile, sowie viele weitere kleinere Objekte aus. Im Erdgeschoss kann man durch einen gläsernen Fussboden auf ein acht Meter tiefer gelegenes Grabungsfeld blicken. Wie man in einigen Kommentaren lesen kann, sollte man hierfür schwindelfrei sein.

Die Eröffnung des Museums läßt die Diskussionen um die Rückgabe der Panthenon-Friesteile, die im 19.Jahrhundert von Briten nach London geschafft wurden, wieder aufkommen.

Das Museum ist sicherlich ein guter Anlass, mal wieder über eine Griechenlandreise nachzudenken. Der Eintrittspreis beträgt bis zum Jahresende 1 Euro und danach faire 5 Euro.

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Foto: flickr, John & Mel Kots

dinstereo Neues Akropolis Museum eröffnet Photo
Foto: flickr, dinstereo

Tags: Athen, Bernard Tschumi, Kunst, Museum, Neues Akropolis Museum, Panthenon

5 Responses to “Neues Akropolis Museum eröffnet”

  1. Julia Says:

    Auf nach Athen! Fährst Du mit mir?

  2. Sandra Says:

    bei zeus, du wärst sicherlich die ideale reiseleitung/-begleitung mit deinem geschichtlichen backgroundwissen. heureka!

  3. Andreas Says:

    Ein tolles Projekt aus dem Büro Tshumi – vielleicht ist es jetzt etwas heiß da drüben in Griechenland, aber im Herbst ist es bestimmt auch wunderschön dort. Ich will mir den Kasten auch unbedingt ansehen. Es wirkt auf dem oberen Bild sehr kastig … aber die ganzen überbauten Reste der Stadt sind toll. Ab ins Museeum.

  4. Roberto Belloma Says:

    That topic has been up for debate quite a lot of times but none of the posts had been as thorough as yours. Admin I wish to see such high quality posts from you in the future.

  5. Kalina Says:

    , I have to say I was not that crazy about this piece.It was the lead sentence that took it off-kilter for me:”FORGET all thohugts of Kafka, post-communist grit and writers trying to craft the Great American Novel, as most of the old ideas about Prague are now very far off the mark.”Is it just me, or do others out there feel it’s time to banish forever contrived ideas and cliches about Prague and the “Left Bank of the ’90s”? Why do writers filing stories about Prague (and I have been guilty of this too) feel like they have to coat the city in a kind of hokey, pre-conceived goo that was never true from the start and was always in fact a media invention.It would be refreshing to see a story about Prague that refused to pander to any preconceived notion and simply presented the city honestly as it is and was. That would mean no references to “Kafka,” the “Great American Novel,” or “super models.”Maybe no paper would buy it?

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