Betontapete

Erweiterungsbau der chinesischen Nationalbibliothek in Peking, Arch.: KSP Engel und ZImmermann
Sichtebeton- ein stets kontrovers diskutiertes Thema. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Aber nicht zuletzt bestimmt die Qualität der Ausführung die Erscheinung. So konnte man im letzten Architektenblatt lesen, dass KSP Engel und Zimmermann bei ihrem Erweiterungsbau der chinesischen Nationalbibliothek in Peking sich für dünne Sichtbetonfertigteile als Verkleidung der Erschließungskerne entschieden haben, da die chinesische Ausführungsqualität von Sichtbeton sie wohl nicht überzeugen konnte. Die Architekten zogen dann die “tapetenähnliche” Oberfläche vor.
Wußten Sie denn nicht, dass es die Betontapete gibt? Das wär doch viel einfacher, unkomplizierter und kostengünstiger gewesen.
In Reminiszenz an die Klinkertapeten der 70er Jahre und weil Betonoberflächen als chic gelten, bieten die Architekten und Designer Cord Woywodt und Ulrich Kramp Tapeten an, die wie Sichtbeton aussehen. Zu bestellen ab 35,90 Euro/qm bei betontapete.de
Interessante Literatur:
complex. Architektur von KSP Engel und Zimmermann

Betontapete

Loft Hansaviertel Berlin

Tags: Beton, Betontapete, Erweiterungsbau, Kramp, KSP Engel und Zimmermann, Nationalbibliothek, Peking, Sichtbeton, Tapete, Verkleidung, Woywodt

Juli 2nd, 2011 at 08:13
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